Herzlich willkommen!


Wer wir sind

Wir sind eine Gruppe engagierter Eltern von Schülern (und ehemaligen Schülern) der Erich-Kästner-Schule Münster, die es sich zur Aufgabe gemacht haben für den Erhalt dieser Schule zu kämpfen.

 

Warum es uns gibt

Momentan wird in der Stadt Münster durch politischen Druck die Inklusion mit der Brechstange vorangetrieben. Eltern, deren Kinder sonderpädagogischen Förderbedarf benötigen, werden teilweise dahingehend beraten, dass ihre Kinder an einer Regelschule genauso gut unterrichtet werden können und eine Feststellung des Förderbedarfs in einem AO-SF Verfahren nicht mehr erforderlich ist. Wir betrachten diese Entwicklung mit großer Skepsis und möchten Eltern förderbedürftiger Kinder über die derzeitige Situation aufklären und sie dabei ünterstützen von ihrem Recht Gebrauch zu machen. Dazu haben wir ein Infoschreiben verfasst und an ca. 300 Adressen in Münster und Umgebung versendet.


Fragen und Anregungen können sie uns über das Kontaktformular zusenden.


"Ohne Wille bleibt zukünftig keine Wahl!"

Nur wenn Eltern von Ihrem Recht Gebrauch machen, können die Förderschulen auch zukünftig als Wahlmöglichkeit erhalten bleiben, da sie sonst über kurz oder lang der Mindestgrößenverordnung zum Opfer fallen.


Zitat eines Experten

"Die Elterinitiative "Elternwille" spricht eines der großen Defizite des nordrhein-westfälischen Konzepts zur sogenannten Inklusion behinderter Kinder in den Schulen an: statt gezielt die benötigte, je nach Einzelfall sehr unterschiedlich spezifische fachliche und sonderpädagogische Unterstützung "an das Kind" zu bringen, um so eine bestmögliche Förderung und Entwicklung zu erreichen, setzt das Land auf das "Augen zu und durch"-Prinzip. Die sonderpädagogische Diagnostik wird weitgehend eingeschränkt; Folge ist, dass weder Eltern noch Schulen wissen, was welches Kind wirklich braucht; ein zielgerichteter Einsatz der methodisch kompetenten Sonderpädagogen wird unmöglich, wenn niemand die Kinder und die Experten gezielt zusammen bringt und man statt dessen die Sonderpädagogen per "regionalem Stellenbudget" und Daumenpeilung verteilt. Gerade am Beispiel von Kindern mit Sprachentwicklungsverzögerungen wird der Widersinn dieses Konzepts deutlich: erkennt und behandelt man diese nicht rechtzeitig, schließen sich neurobiologische "Fenster der Gelegenheit" und die Störungen bleiben bestehen. Sprachförderschulen wie die Erich-Kästner-Schule in Münster haben eine exzellente Bilanz der "Rückschulung" erfolgreich unterstützter Kinder in die Regelschulen - solche Strukturen zu zerschlagen, ist aus fachlicher Sicht unverantwortlich. Die Landesregierung verhält sich mit der klammheimlichen Abschaffung des AO-SF-Verfahrens wie jemand, der Sehtests verbietet und dann die Brillen nach dem Zufallsprinzip in der Hoffnung verteilt, dass sich auch so gelegentlich die passende Brille-Auge-Kombination ergibt. Der Elterninitiative wünsche ich daher viel Erfolg im Interesse aller Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen."

 

Prof. Dr. med. Hanns Rüdiger Röttgers, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Fachhochschule Münster